Weihnachtsmarkt

In etwa einer Stunde habe ich meinen Weihnachtsbaum Nr. 2 mit goldenen Strohsternen und geflochtenen Pferdchen und Engeln geschmückt. Auf die Ergebnisse der Besucherabstimmung und das Urteil der hochkarätigen Jury musste ich noch weitere zwei Stunden warten. Wessen Baum ist besser? Wessen Dekorationen und Arrangements werden auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt den ersten Platz einnehmen?

So hatte ich Zeit, mit einer Kamera in der Atmosphäre lebhafter Gespräche von Bekannten und nahestehenden Menschen, dem Lachen von Kindern und dem Gesang eines örtlichen Chors auf die Jagd zu gehen. Der berauschende und zimt-aniswürzige Duft von Glühwein, der überall zu spüren war, veranlasste mich dazu.

Hunde, Kinder, anständige Paare, laute Jugendliche ... Sie alle vereinten eine festliche Stimmung, die Erwartung eines Wunders und ... bunte Mützen und Schals, die ihnen hastig um den Hals geworfen wurden.

Advent, Advent,

ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei,

dann drei, dann vier,

dann steht das Christkind vor der Tür.

Die Zeit verging wie im Flug und der Weihnachtsbaum Nummer 2 belegte einen ehrenvollen

goldenen Platz im Weihnachtswettbewerb!